Der Weg zur Diagnose...

... ist oftmals ein langer und steiniger Weg!

 

Durch die vielen verschiedenen Krankheitsbilder und Symptome ist es oft sehr schwierig eine schnelle und eindeutige Diagnose zu erhalten. Viele Patienten erleiden einen langen Diagnoseweg bis sie die richtige Therapie erhalten.

 

> Der richtige Arzt:

Gerade die Arztwahl spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnosefindung. Ein gutes Arzt-Patientenverhältnis kann den Weg zur Diagnose wesentlich erleichtern. Die Kompetenz von Allgemeinärzten und Teamarbeit mit Spezialisten ist unumgänglich um eine zufriedenstellende Lösung zu finden. SLE - Spezialisten können unter anderem sein:

  

   - internistische Rheumatologen

   - Dermatologen

   - Orthopäden

   - Pulmologen

   - Augenärzte

   - Gynäkologen

   - Hämatologen

> Die Anamnese:

Anamnese bedeutet "Erinnerung" - die Erinnerung des Patienten ist gefragt. Wo liegen die Beschwerden, welcher Art sind diese Beschwerden, welche Auslöser sind bekannt, wann sind die Beschwerden besonders stark, welche früheren Erkrankungen gab es, welche Erkrankungen traten innerhalb der Familie auf, etc.

 

Um dem Arzt bei der Diagnosefindung zu unterstützen ist es empfehlenswert alle Beschwerden und Befunden gesammelt zu übergeben. Ein "Ich fühle mich nicht gut", "Mir ist immer so heiß", etc. ist nicht ausreichend für eine Diagnose.
Praktische Hilfen für Sie und den Arzt:

  

- Welche Symptome belasten am Meisten?

  (Auflistung und Sortierung nach Belastung)

- Liste aller Medikament und Dosierungen

  (auch alternative Produkte)

- alle Röntgen und MRT Bilder

- Unterlagen aus vergangenen Arztbesuchen (Befunde)

- Fragen des Arztes, die nicht sofort beantwortet werden können, aufschreiben