Ernährung bei Lupus erythematodes

Prinzipiell gibt es keine spezielle Diät für Lupus-Patienten. Ein wesentlicher Faktor ist jedoch die arachidonsäurearme Ernährung. Die Arachidonsäure ist in allen tierischen Lebensmitteln enthalten und wird im Körper zu entzündungsfördernden Stoffen umgebaut. Ernährungswissenschaftler empfehlen max. 50 mg Arachidonsäure pro Tag zu sich zu nehmen.

 

Archidonsäure kann Entzündungen, Schchwellungen, Rötungen, Schmerzen und Bewegunseinschränkungen hervorrufen.

Im Grunde sollte man vorallem als Betroffener auf eine ausgewogene Ernährung achten.

 

Der Schwerpunkt der Ernährung sollte auf pflanzliche Lebensmittel liegen:

> Omega-3-Fettsäuren (Fisch)

> pflanzliche Öle (Raps-, Walnuss-, Soja-, Leinöl)

> Antioxidantien = Radikalfänger (Vitamin A, C, E)

> Selen, Zink, Eisen (Obst, Gemüse)

 

Unter Lupus-Patienten gibt es verhältnismäßig mehr Allergiker bzw. Betroffene mit Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln. Für diese allergischen Reaktionen ist das schon fehlgesteuerte Immunsystem verantwortlich. Ein Nahrungsmittel wird fälschlicherweise als "fremd" und "gefährlich" erkannt und die Abwehrmechanismen werden in Gang gesetzt. Allergien können durch Bluttests oder durch Prick Tests festgestellt werden. Nahrungsmittelinteroleranzen (= Pseudoallergien) treten häufig bei Lupus-Patienten auf.

 

Auf was sollte man verzichten / bzw. welche Lebensmittel sollte man reduzieren:

> Gegrilltes

> Gebratenes

> Alkohol

> Geräuchertes (Wurst)

> fettreiche Ernährung

> Kochsalz

> Fertiggerichte (auch Suppen und Saucen!)

> Würzmittel (Maggi, Soja Sauce, etc.)